Mittwoch, 20. Februar 2008
bildbloggt
Na Mensch. Nicht nur die Maleen und plötzlich auch der Herr Lehmann bloggen, sondern nun auch der sonst so öffentlichkeitsscheue Herr Diekmann. Mit Text gibt er sich freilich nicht zufrieden. Es muss schon ein Videoblog sein. Anlass der ersten Folge war das "Medien get togehter" im Hamburger Alsterhaus. Da hat der Kai ganz neckisch Prominente interviewt, angequatsch, gedizzt oder wie auch immer. Man kann das Blog zwar weder abonnieren noch kommentieren (streng genommen handelt es sich also gar nicht um ein Blog), aber es ist genauso belanglos wie der normale Durchschnittsblog. Und wenn wir Glück haben, dann wird das Blog auch nach dem ersten Eintrag wieder eingestampft. Wie der normale Durchschnittsblog.
Donnerstag, 14. Februar 2008
Crosspromo
Und gleich noch ein bisschen Werbung. Die Blogosphäre hat einen Neuzugang. Es ist die unvergleichliche Maleen Mohr, ihres Zeichens Q-Musikchefredakteurin und der Welt beste Geschichtenerzählerin. In ihrem Blog wird es wohl hauptsächlich um ihren Kampf gegen die Mühlen der Unibürokratie gehen, für dessen Wahnwitzigkeit wohl hauptsächlich diese ominöse Lehramts/Bachelor-Übergangsgerät-Studienordnung verantwortlich ist, nach der außer Maleen scheinbar kein Mensch sonst in diesem Sonnensystem studiert. Therapeutisches Bloggen sozusagen. Ich persönlich glaube nicht, dass es bei diesem einen Thema bleiben wird. Denn da gibt es noch so viel mehr zu erzählen. Mal schauen. Ich jedenfalls habe die Ehre der ersten Verlinkung!
if adventure has a name, ...
Nennt mich Nerd, aber in dieser Sache muss ich einfach einer der Ersten sein, die es posten. Der Trailer für den neuen Indiana Jones-Streifen ist draußen. Ab sofort hier herunterzuladen. Happy, happy, joy, joy.
Samstag, 19. Januar 2008
Münsters nächster Mentalist
UIri Geller und ich werden Donnerstagmorgen im Coffeeshop Münster nächsten Mentalisten suchen. Mit den voice talents von SLH145, Fafi, electricgecko, Mamfred, Klaus Kinski, der Zühlke und meiner Wenigkeit. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier .
Samstag, 12. Januar 2008
Masochismus für Anfänger
Schlafentzug ist eine der gängigsten Folter- und Verhörmethoden. Dokumente belegen, dass "Ungesetzliche Kombattanten" im US-Gefangenelager Guantanamo Bay mitunter wochenlang jede Viertelstunde geweckt worden sind, um sie auf diese Weise mürbe zu machen.
Unfassbar, dass ich mir diese Qual jeden Morgen mit der Snoozefunktion meines Handyweckers selbst antue. Ich überbiete die Aufwachfrequenz der Amerikaner sogar noch mit einem 9-minütlichen durch Mark und Bein dringenden Handyweckerklingelton. Das ist, wenn ich mich recht erinnere, die Foltervoreinstellung des Herstellers.
Die besondere Ironie der heutige Episode lag darin, dass ich mir den Wecker extra früh auf 8:00 Uhr gestellt hatte, beflügelt durch Manfred Witzkes Erzählung von einem Schlafforscher, der mit 3 Stunden Schlaf in der Nacht und 2 Mal 10 Minuten Powernapping am Tage extrem gut über die Runden komme. Dieses Powernapping soll angeblich 2 Stunden Nachtschlaf ersetzen (weshalb besagter Schlafforscher auf insgesamt 7 Stunden Schlaf komme). Der Minutenschlaf sei deshalb so effektiv, da die ersten 10 Minuten einer jeden Schlafphase die erholsamsten seien. Man müsse beim Powernapping allerdings aufpassen, dass man sich nach 10-15 Minuten wieder weckt, bevor der Körper in die Tiefschlafphase abdrifte und Schlafhormone ausschütte, die einen für die nächsten Stunden total groggy machen (der berühmte Mittagsschlafeffekt), soweit so Witzke.
In diese Gefahr kam ich freilich nicht, denn meine Schlafphasen währten nur wenige Augenblicke. Augenblicke die sich zusammen mit meinen Dösphasen auf insgesamt 1 1/2 Stunden Snoozemarathon summierten. Bei Selbstverletzenden Verhaltensweisen kommt Snoozen gleich nach Ritzen. Mit Augenringen wie Wagenrädern sitze ich nun hier und hoffe, dass ich mit der Dokumentation dieser Tortur nachhaltig dafür sorgen kann, meinen Wecker nie wieder früher zu stellen als unbedingt notwendig.
PS: Das Seminar, für das ich mir den Wecker gestellt hatte, um vorher noch ausgiebig frühstücken und Zeitung lesen zu können, ist natürlich ausgefallen.
Unfassbar, dass ich mir diese Qual jeden Morgen mit der Snoozefunktion meines Handyweckers selbst antue. Ich überbiete die Aufwachfrequenz der Amerikaner sogar noch mit einem 9-minütlichen durch Mark und Bein dringenden Handyweckerklingelton. Das ist, wenn ich mich recht erinnere, die Foltervoreinstellung des Herstellers.
Die besondere Ironie der heutige Episode lag darin, dass ich mir den Wecker extra früh auf 8:00 Uhr gestellt hatte, beflügelt durch Manfred Witzkes Erzählung von einem Schlafforscher, der mit 3 Stunden Schlaf in der Nacht und 2 Mal 10 Minuten Powernapping am Tage extrem gut über die Runden komme. Dieses Powernapping soll angeblich 2 Stunden Nachtschlaf ersetzen (weshalb besagter Schlafforscher auf insgesamt 7 Stunden Schlaf komme). Der Minutenschlaf sei deshalb so effektiv, da die ersten 10 Minuten einer jeden Schlafphase die erholsamsten seien. Man müsse beim Powernapping allerdings aufpassen, dass man sich nach 10-15 Minuten wieder weckt, bevor der Körper in die Tiefschlafphase abdrifte und Schlafhormone ausschütte, die einen für die nächsten Stunden total groggy machen (der berühmte Mittagsschlafeffekt), soweit so Witzke.
In diese Gefahr kam ich freilich nicht, denn meine Schlafphasen währten nur wenige Augenblicke. Augenblicke die sich zusammen mit meinen Dösphasen auf insgesamt 1 1/2 Stunden Snoozemarathon summierten. Bei Selbstverletzenden Verhaltensweisen kommt Snoozen gleich nach Ritzen. Mit Augenringen wie Wagenrädern sitze ich nun hier und hoffe, dass ich mit der Dokumentation dieser Tortur nachhaltig dafür sorgen kann, meinen Wecker nie wieder früher zu stellen als unbedingt notwendig.
PS: Das Seminar, für das ich mir den Wecker gestellt hatte, um vorher noch ausgiebig frühstücken und Zeitung lesen zu können, ist natürlich ausgefallen.
Donnerstag, 3. Januar 2008
Im Sender I
Wie ich so heute Morgen der Schatzmeisterei frönte, penetrierte wiederholt das Klingeln des Redaktionstelefons mein Ohr. "Es sind Ferien, verdammt!" schrie ich innerlich. Nach 3 Minuten Telefonterror wollte ich dann aber doch wissen, wer hier so hartnäckig nervt. Es war dann ein etwas verwirrter Mann, der nach Geldscheinen fragte. Ich sagte, ich wisse nichts von irgendwelchen Geldscheinen. Ob er denn hier nicht beim Radio in Münster sei, fragte er zurück. Die Telefonnummer hätte er von der Auskunft. Ich schätze ich habe ihn überfordert, als ich ihm riet, er solle mal nach Antenne Münster googlen. Der Mann beendete das Gespräch aber trotzdem tapfer mit einem "Achso". Ich hab dann mal direkt selbst google und telefonbuch.de mit den Worten "Radio" und "Münster" gefüttert. Erstes Ergebnis leider nicht "Radio Q". Welche Suchalgorithmen die Auskunft also für ihre stolzen 1,49 €/min verwendet und welche Geldscheine der Mann meinte, werden unbeantwortete Fragen bleiben müssen. Wieso ich aber hier wieder zu nichts komme, weiß ich.
Neujahr 2008 II
Ich kann euch übrigens nur empfehlen, falls ihr mal ein Fahrrad brauchen solltet, einfach zum Fahrradhändler zu gehen, euch das nächste Fahrrad, das um die Stecke steht, zu schnappen und den Fahrradhändler zu bitten, es für euch aufzubrechen. (Mein Schlüssel war nämlich erwartungsgemäß auch heute Morgen nicht mehr aufzufinden). Jedenfalls spielten sich vor wenigen Minuten beim sympathischen Fahrradhändler am Ludgerikreisel Szenen ab, die auch gestern bei SternTV hätten laufen können, nach dem Motto: Welcher Händler hat Courage genug nachzufragen. Besagter Fahrradhändler nicht. Aber ich konnte ihm auch glaubhaft machen, dass ich das Fahrrad nicht 20 Meter weiter aufgesammelt, sondern es eigenhändig aus der Emedener Straße einen Kilometer dorthin geschleppt hatte. Denn immerhin hatte sich durch die Reibung des Reifens auf der Straße ein schönes großes Loch in den Mantel und Schlauch gebrannt, sodass ich das Fahrrad gleich dort lassen konnte. Ich komme Silvester 2007 also doch nicht so günstig davon, wie ich mir das ausgerechnet hatte. Naja, ein bisschen Schwund ist immer.
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